Argumente aus dem Buch, einzeln vorgezogen
Hier sammeln wir Themen und Hintergründe aus „Beyond PPP“: zu § 7 BHO, Auftraggeberkompetenz, KI in der Verwaltung und verwandten Themen. Diese Seite wird fortlaufend ergänzt.
Veröffentlicht
Entscheiden
Selbst leisten oder den Markt beauftragen?Wenn Eigenleistung teurer ist als Partnerschaft
Warum die wahre Wirtschaftlichkeitsprüfung Verzögerungs-, Opportunitäts- und Qualitätskosten mitrechnen muss.
Gestalten
Wie wird die Partnerschaft strukturiert und gesteuert?EEG: eine Partnerschaft ohne Vertrag
Wie eine staatliche Preisgarantie ohne klassischen PPP-Vertrag den Anteil erneuerbarer Energien von 7 auf über 50 Prozent trieb.
ThemaWenn Sparsamkeit die teuerste Option wird
Der Bundesrechnungshof findet 47 Prozent Kostensteigerung bei IT-Großprojekten des Bundes, eine strukturelle Ursache liegt im Sparsamkeitsgebot selbst.
Sichern
Wie der Nutzen beim Staat bleibt?Die KI-Dividende, die der Staat nie sieht
Generative KI spart dem öffentlichen Sektor bis zu 14 Milliarden Euro jährlich ein, nur landet das Geld fast nie beim Staat.
Themen
Moral über Effizienz
Deutsche Vergabepraxis rechnet fast ausschließlich mit dem Angebotspreis, Verzug und Nacharbeit bei Eigenleistung bleiben meist unbeziffert. § 7 Abs. 2 BHO schreibt eine vollständige Wirtschaftlichkeitsprüfung längst vor, sie wird nur selten konsequent angewendet. Essay lesen →
Wem gehört die KI-Dividende?
Generative KI spart Anbietern jährlich Milliarden an Produktivitätskosten im öffentlichen IT-Markt, bei klassischen Zeit-und-Aufwand-Verträgen bleibt dieser Gewinn vollständig beim Anbieter. Outcome-basierte Beschaffung kann einen Teil davon zurück zum Staat holen. Essay lesen →
Partnerschaft ohne Vertrag
Das EEG verteilt Risiken wie eine Partnerschaft, ganz ohne klassischen PPP-Vertrag: Der Investor trägt Technologie- und Ausführungsrisiko, der Staat das Marktpreisrisiko. In 23 Jahren stieg der Anteil erneuerbarer Energien von unter 7 auf über 50 Prozent. Essay lesen →
Wenn Sparsamkeit teuer wird
13 IT-Großprojekte des Bundes wurden im Schnitt 47 Prozent teurer als beim Zuschlag kalkuliert. Innovationspartnerschaften und outputbasierte Spezifikation sind rechtlich längst zulässig, werden aber kaum genutzt. Essay lesen →