Die Umkehr
Warum die Beweislast bei der Eigenleistung liegen sollte, die sich gegen den Markt behaupten muss.
Kap. 2–4Ein Buch über Public-Private Partnership (PPP/ÖPP), Wirtschaftlichkeit, Auftraggeberkompetenz und die Frage, was § 7 der Bundeshaushaltsordnung von der öffentlichen Hand tatsächlich verlangt.
Von acht Teilen des Buchs, in der Reihenfolge des Manuskripts.
Warum die Beweislast bei der Eigenleistung liegen sollte, die sich gegen den Markt behaupten muss.
Kap. 2–4Eine Bestandsaufnahme gescheiterter ÖPP-Projekte, gelesen gegen den Strich: als Führungsfehler innerhalb eines tragfähigen Modells.
Kap. 8–10Wie Auftraggeberkompetenz zur eigentlichen Kernkompetenz moderner Verwaltung wird, von Infrastruktur bis zur digitalen Steuerung.
Kap. 11–14ÖPP scheitern an einer staatlichen Kultur, die Eigenleistung über Effizienz stellt.
Baron und Wetzel zeigen, dass § 7 Abs. 2 BHO die Beweislastumkehr längst vorschreibt. Eigenleistung muss sich rechtfertigen, sobald der Markt nachweisbar wirtschaftlicher liefert, und dafür braucht es keine neue Gesetzeslage, sondern eine Verwaltung, die den bestehenden Paragrafen ernst nimmt.
Das Buch verfolgt diese Umkehr von klassischer Infrastruktur über die Digitalisierung der Verwaltung bis zu den ersten KI-Anwendungsfeldern des Staates, immer entlang derselben Frage: mit wem der Staat sich beim Bauen misst.
Warum die wahre Wirtschaftlichkeitsprüfung Verzögerungs-, Opportunitäts- und Qualitätskosten mitrechnen muss.
ThemaGenerative KI spart dem öffentlichen Sektor bis zu 14 Milliarden Euro jährlich ein, nur landet das Geld fast nie beim Staat.
ThemaWie eine staatliche Preisgarantie ohne klassischen PPP-Vertrag den Anteil erneuerbarer Energien von 7 auf über 50 Prozent trieb.
ThemaDer Bundesrechnungshof findet 47 Prozent Kostensteigerung bei IT-Großprojekten des Bundes, eine strukturelle Ursache liegt im Sparsamkeitsgebot selbst.