Die zentrale These

Der Staat ist ein besserer Auftraggeber als Unternehmer.

Ein Buch über Public-Private Partnership (PPP/ÖPP), Wirtschaftlichkeit, Auftraggeberkompetenz und die Frage, was § 7 der Bundeshaushaltsordnung von der öffentlichen Hand tatsächlich verlangt.

Drei Teile der Argumentation

Von acht Teilen des Buchs, in der Reihenfolge des Manuskripts.

Die Umkehr

Warum die Beweislast bei der Eigenleistung liegen sollte, die sich gegen den Markt behaupten muss.

Kap. 2–4

Was wirklich scheiterte

Eine Bestandsaufnahme gescheiterter ÖPP-Projekte, gelesen gegen den Strich: als Führungsfehler innerhalb eines tragfähigen Modells.

Kap. 8–10

Der Staat als Plattform

Wie Auftraggeberkompetenz zur eigentlichen Kernkompetenz moderner Verwaltung wird, von Infrastruktur bis zur digitalen Steuerung.

Kap. 11–14
Das Buch

Beyond PPP – Partnerschaft als Prinzip moderner Staatlichkeit, von Infrastruktur bis KI

37 Kapitel in acht Teilen · Springer Gabler · Erscheint am 30. November 2026

ÖPP scheitern an einer staatlichen Kultur, die Eigenleistung über Effizienz stellt.

Baron und Wetzel zeigen, dass § 7 Abs. 2 BHO die Beweislastumkehr längst vorschreibt. Eigenleistung muss sich rechtfertigen, sobald der Markt nachweisbar wirtschaftlicher liefert, und dafür braucht es keine neue Gesetzeslage, sondern eine Verwaltung, die den bestehenden Paragrafen ernst nimmt.

Das Buch verfolgt diese Umkehr von klassischer Infrastruktur über die Digitalisierung der Verwaltung bis zu den ersten KI-Anwendungsfeldern des Staates, immer entlang derselben Frage: mit wem der Staat sich beim Bauen misst.